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Bus-Messinhausen
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200bar.de-Sichtweitenfenster
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Regenbogenforelle

Fischbestand

Nachdem die Steinbruchfirma im kleinen Örtchen Messinghausen bei Brilon im Sauerland 1984 ihren Betrieb einstellte, entstand durch einfließendes Regenwasser sprichwörtlich ein See in einem Berg wie er hierzulande seinesgleichen sucht. In 530 Metern über NN findet sich bedingt durch die vorherrschende Gesteinsart Diabas und eine oligotrophe Unterwasserlandschaft ein sehr klares Gewässer mit einer faszinierenden türkisblauen Farbe. Die Sicht schwankt zwischen 7 und 15 Metern, je nach Witterung, da bei Regen von den umliegenden Felswänden Staub abgespült wird. Ein See der bei 100 Metern Durchmesser etwa 45 Meter tief ist und dessen Kreisrunde Wasserfläche dazu noch von 20 Metern hohen Felswänden umgeben ist, ist selbstverständlich auch im Sommer nicht gerade warm. Mehr als 11°C im Hochsommer kann man oberflächlich nicht erwarten.

Am Einstieg, der nur über einen steilen Geröllweg mit einem Höhenunterschied von 15 Metern zu erreichen ist, wurde eine Holzplattform installiert, über die man bequem einsteigen kann. Unterwasser wird man von puristischen Steilwänden erwartet, die schnurgerade auf 30 Meter und nach einem kleinen Abbruch weiter auf 45 Meter reichen. Auf einer Spiralbahn wieder auftauchend findet man 2 große Pipelinerohrstücke, durch die man hindurchtauchen kann, sowie zwei aufgeschnittene Gütercontainer. Obwohl im Dezember 2001 ein Caravan versenkt wurde ist Camping unterwasser wahrscheinlich nicht erlaubt... Fische und Pflanzen lassen allerdings auf sich warten.

Steinbruch Messinghausen,
 der See im Berg

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Steinbruch Messinghausen