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1. ORIENTIERTHEIT
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Fragen Sie den Taucher nach seinem Namen, dem heutigen Datum und Einzelheiten des Tauchgangs. Der Taucher kann wach erscheinen, die Antworten auf diese
Fragen können aber auf Verwirrung hindeuten.
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2. AUGEN
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Lassen Sie den Taucher den Kopf stillhalten. Lassen Sie ihn mit den Augen Ihrer Hand (ca. 50cm vor seinen Augen) folgen, die Sie auf und ab, hin und
her bewegen. Seine Augen sollten sich gleichmäßig in alle Richtungen bewegen und nicht von einer Seite auf die andere springen (Nystagmus). Überprüfen Sie den Rand das Gesichtsfeldes. Überprüfen Sie, ob die
Pupillen gleich groß sind und auf Licht reagieren.
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3. STIRN
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Lassen Sie den Taucher die Augen schliessen und tasten Sie vorsichtig Stirn und Gesicht ab. Fragen Sie, ob er das Abtasten gleichmäßig empfindet oder
ob Unterschiede bestehen. Danach soll er die Augen fest schließen. Nun überprüfen Sie die Muskelkraft des Augenlids, indem Sie oberhalb der Augenbraue versuchen, das Lid zu öffnen. Lassen Sie den Taucher
beide Augenbrauen hochziehen und achten Sie auf Unterschiede. Überprüfen Sie die Empfindlichkeit der Haut.
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4. GESICHT
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Lassen Sie den Taucher pfeifen. Überprüfen Sie dies, um zu sehen, ob er die Lippen spitzen kann. Lassen Sie ihn lächeln. Schauen Sie, ob bei den
Gesichtsmuskeln Unterschiede bestehen. Lassen Sie Ihn die Zähne zusammenbeissen. Fühlen Sie den Kieferknochen an. Die Muskeln sollten gleich stark sein. Schauen Sie, ob ein Unterschied besteht. Überprüfen
Sie die Hautempfindlichkeit.
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5. OHREN
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Lassen Sie den Taucher die Augen schliessen. Fragen Sie, ob er schlecht hört. Überprüfen Sie das Gehör, indem Sie etwa 60cm von seinem Ohr entfernt,
die Finger aneinander reiben. Nähern Sie sich mit den Händen, bis der Taucher das Geräusch hört.
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6. SCHLUCKREFLEX
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Lassen Sie den Taucher schlucken und beobachten Sie, wie sich der Adamsapfel auf und ab bewegt.
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7. ZUNGE
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Lassen Sie den Taucher die Zunge herausstrecken. Sie sollte gerade herauskommen, in der Mitte seines Mundes, ohne Abweichung nach einer Seite.
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8. SCHULTERN
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Legen Sie die Hände fest auf die Schultern des Tauchers. Lassen Sie ihn mit den Schultern zucken. Schauen Sie, ob ein Unterschied in der Kraft
feststellbar ist. Überprüfen Sie die Hautempfindlichkeit.
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9. ARME
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Lassen Sie den Taucher Ihre Finger drücken. Schauen Sie, ob ein Unterschied in der Kraft feststellbar ist. Sagen Sie dem Taucher, er solle auf
Brusthöhe mit erhobenen Ellenbogen seine Hände fassen. Drücken und Ziehen Sie sanft an den Ellenbogen, während der Taucher gegenhält. Schauen Sie, ob ein Unterschied in der Kraft feststellbar ist. Überprüfen
Sie die Hautempfindlichkeit.
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10. BRUST
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Lassen Sie den Taucher die Augen schliessen. Überprüfen Sie die Hautempfindlichkeit.
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11. BEINE
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Lassen Sie den Taucher sich flach hinlegen. Heben und senken Sie die Beine, während der Taucher gegenhält. Schauen Sie, ob ein Unterschied in der Kraft
feststellbar ist. Lassen Sie ihn sich hinstellen. Überprüfen Sie Gleichgewicht und Koordinierung, indem Sie den Taucher auf Hacken und Spitzen laufen lassen. Sorgen Sie dafür, dass der Taucher nicht
hinfallen kann. Überprüfen Sie die Hautepmpfindlichkeit.
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ACHTUNG: Der Zustand des Tauchers kann begründen, dass einer oder mehrere dieser Tests nicht durchgeführt werden. Notieren Sie, welche Tests ausgelassen wurden und warum. Die neurologische Untersuchung sollte stündlich wiederholt werden. Notieren Sie die Ergebnisse und teilen Sie diese dem medizinischen Fachpersonal mit. Üben Sie den Neuro-Check regelmäßig, um ihn zu beherrschen.
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WARNUNG: DIE BEACHTUNG DIESER HINWEISE ERSETZT NICHT DIE FÜR DIE DURCHFÜHRUNG EINER NEUROLOGISCHEN UNTERSUCHUNG ERFORDERLICHE AUSBILDUNG
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Quelle: DAN Europe (Divers Alert Network)
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